Im Moment glaub ich dreh ich ganz schön ab. Nicht durch. Eben war ich noch mal einen Tee trinken, damit ich nicht auf dem Schreibtisch einschlafe. Und da ich eben die Daten digitalisiert habe, wurden die auch gleich in SPSS eingefüttert (gut dass die Uni eine Lizenz auch für Mac hat).
SPSS ist schon ein wunderbares Tool: Einmal die Daten richtig kodiert, und schwup-di-wupp hat man auch schon allem möglichen Graphen und Parametrischen Tests durchgeführt. Meine Güte, wenn ich da an meine dilettantischen Versuche in der Diplomarbeit denke *zhhhhhhhh. OpenOffice wirkt dagen so primitiv.
Vorraussetzung: man sich vielleicht Mean, Standard Deviation und Stanard Error kennen. Und dann nimmt man eines dieser Survival Guides für Psychologen oder Soziologen. Diese Bücher kann man wie Rezeptbücher für Umfragen lesen.
Darüber habe ich einen Mini-Ueberblick gewonnen was ich denn mit meinen Daten so machen kann. Wow. Und ich fragte mich, warum ich mich an der TU ein halbes Semester (freiwillig) mit Statistik abgeplagt habe, wo ich am Ende nicht so wirklich das Gefühl hatte, weiter gekommen zu sein.
Wie das halt immer so ist mit den Rezeptbüchern: Sie verheimlichen einem die Details. Nachdem ich dann gleich mal etwas mutiger war, habe ich einen anderen Wälzer auf meinm Tisch "Discovering Statistic Using SPSS". Der Autor ist Psychologe. Trotzdem, ich finde das Buch extrem gut. Für meine TU-Studenten. Es liest sich wie eine Vorlesung von Johannes Buchmann. Und schlimmer noch, Ich kriege tatsächlich eine Ahnung was ich denn da mit meinen Daten anstelle ;-) ...
Der Mann ist einfach nur klasse im Erklären. Und um wieder zurück zum Tea in der Küche zu kommen. Meine bessere Hälfte war auch noch da. Schaut auf meine drei Ausdrucke. Da ist erst mal nichts weiter drauf, als eine Menge Boxplots und Zahlen und kann die Dinger auch interpretieren (sprich, labere, was die "tollen user" sich so über meine Fragen gedacht haben. ... schlimm so was.