Eine weitere Hackwunde in meinem rechten Arm zeugt nicht gerade von Fortschritt in unseren Freundschaftsbemuehngen. Ok, ich gebe zu, diese Woche war etwas unfair. Er ist es nicht gewohnt, an einem Tag unter einer Stunde ausflug zu haben.
Zu lange im Buro gebliebe; Lilli kennt so Situationen schon. Hat sie doch zwei Jahre Studium mit mir durchgemacht und Phasen leichter Vernachlässigung durchgemacht. Das soll keine Rechtfertigung sein, nur manchmal, wenn mir alles über den Kopf gewachsen ist, blieb Lilli leicht vernachlässigt -- ich kenne ihren strafenden Blick und sie zickt dann auch rum (zu Recht).
Der kleine hier ist aber noch viel schlimmer. Verwöhnt von U. habe ich nur das Gefühl, dass er mich hasst. Noch nicht mal eine Nuss nimmt er aus meiner Hand. Ehrlich gesagt, bin ich im Moment eher etwas demotiert. Schliesslich gebe ich mir ernsthafte Mühe, mich mit dem kleinen Anzufreunden. Nada.
Ich glaube er weiss einfadch, dass hier Lilli die erste Geige spielt. Sie ist nu mal meine No. eins.